Category Archives: Limba germană

Hausaufgaben machen die Klugen klüger – und die Dummen dümmer
Wenn Lehrer gar keine Hausaufgaben kontrollieren, haben die Schüler überhaupt keinen Anreiz, diese selbst wichtig zu nehmen. Der Lerneffekt ist dann gleich null.

Bei den Hausaufgaben ist es ähnlich wie beim sogenannten selbstgesteuerten Lernen, die begabten Schüler haben keine Probleme damit und sind zum selbständigen Arbeiten in der Lage, diejenigen aber, die Hausaufgaben am nötigsten hätten, sind dazu gar nicht in der Lage, weil sie viel zu unselbständig sind.

Temele îi fac pe deștepți mai deștepți – și pe proști mai proști
Dacă profesorii nu controleaza temele, elevii își pierd imboldul de a le lua în serios. Efectul educativ este zero.

La teme este la fel ca la învățatul autonom, elevii pricepuți nu au probleme și pot lucra singuri, in schimb cei care au nevoia cea mai mare de teme, nu le pot face, pentru că nu sunt deloc autonomi.

Frankfurter Allgemeine

Was Lehrer tun können, wenn Schüler partout nicht auf sie hören
“Lehrer müssen auf Regelverstöße reagieren, sonst verlieren sie Autorität und Status”, sagt Rhode. In erster Linie sollten sie versuchen, Situationen zu deeskalieren. Das funktioniere über persönliche Ansprache und Freundlichkeit, über Zulächeln oder Zwinkern. Soziale Schmiermittel sagt Rhode dazu. Aber auch über Humor und die Körpersprache. Lehrer sollten sich nicht frontal vor den Schüler stellen, sondern von der Seite zu ihm sprechen. Auch zu langer Blickkontakt übe zu viel Druck aus.

Wenn sich ein Schüler aber im Ton vergreife, müsse man ihn damit konfrontieren. Als Lehrer brauche man dann einen langen Atem. “Stopp. Nicht in diesem Ton!”, könne man sagen. Und auch mit Konsequenzen, wie etwa einem Gespräch mit dem Direktor, müsse man drohen. Wichtig seien kurze Botschaften, ein fester Blick, eine feste Stimme und ein fester Stand. Und dann wieder Deeskalation. Das Wechselspiel sei entscheidend.

Ce poate face profesorul când nu-l ascultă elevul

Profesorul trebuie să reacționeze la încălcarea regulilor pentru a nu-și pierde autoritatea. În primul rând trebuie să încerce să detensioneze situația. Aceasta se face prin adresare directă, prietenoasă, zâmbet sau făcut cu ochiul, umor și atenție la limbajul corporal. Profesorul nu trebuie să-i vorbească copilului din față, ci din lateral, și să evite să-l privească prea mult în ochi.

Dacă elevul exagerează tonul, trebuie atenționat. “Stop. Nu pe tonul ăsta!” Se pot folosi și amenințări de genul trimisului la director. Dar importante sunt mesajele scurte și atitudinea fermă. Și apoi din nou detensionarea. Alternarea între cele două este decisivă.

Spiegel

Părinții români fac educație prin critică. Peste 600.000 de copii sunt diagnosticați cu anxietate și depresie
Critica este principala formă de educaţie a părinţilor români. Iar notele pe care le iau copiii la şcoală devin sensul vieţii aceloraşi părinţi, spun psihologii. Tot ei avertizează că, din cauza presiunii la care sunt supuşi acasă, peste 600.000 de copii sunt diagnosticaţi oficial cu anxietate şi depresie.
„Este concurenţa foarte mare şi de aceea ar fi bine să se descurce în viaţă, să ştie cât mai multe limbi străine, să aibă cunoştinţe din cât mai multe domenii. Nu avem pretenţii să fie primul, dar nici ultimul din clasă nu ne-ar pica bine. E important să fie printre primii”.
Digi24

Kultusminister: Der Unsinn der Elitenförderung
Kinder aus privilegierten Familien profitieren praktisch immer überdurchschnittlich von der Begabtenförderung. Das zeigen bisher nahezu alle Evaluationen.
Warum sollte man ausgerechnet diejenigen besonders fördern, die ohnehin schon die besten Voraussetzungen haben? Die aus Familien stammen, die sich locker teuren Geigenunterricht und Sprachreisen für die Kinder leisten können?
Der Befund zeigt eher, dass es sich vor allem lohnt, die Schwachen zu fördern. Und es ist ja bei Weitem nicht so, dass es keine Bildungsverlierer mehr gäbe: 14 Prozent der Schüler lesen laut Pisa-Studie so schlecht, dass sie einem Text einfache Informationen nicht richtig entnehmen können. Weniger als früher, aber immer noch zu viele.
Spiegel

Schau in meine Welt – Iulianas Traum (Roma-Mädchen in Rumänien) 1/2
In Rosia wurde vor ein paar Jahren mithilfe von Spendengeldern aus Deutschland eine Waldorf-Schule für die Roma-Kinder gebaut. Dort lernen die Kinder nicht nur lesen, schreiben und rechnen, sondern auch kochen und werden so ganz gut auf ein späteres Arbeitsleben vorbereitet. Iuliana geht gerne zur Schule, nachmittags hilft sie der Mutter mit der Hausarbeit oder spielt mit den anderen Kindern im Dorf.
Schau in meine Welt – Iulianas Traum (Roma-Mädchen in Rumänien) 2/2
Youtube

Ich bin superwichtig!
Die finanzielle Ausstattung einer Schule hat nur wenig Einfluss auf den Wissensgewinn ihrer Schüler. Ähnlich verhält es sich mit der Reduzierung der Klassengröße, der Lieblingslösung der Lehrerschaft für Probleme jeder Art. Kleine Klassen kosten zwar viel Geld, bleiben in puncto Lernerfolg aber weitgehend ertraglos. Auf Hatties Ranking landet die Klassengröße auf Platz 106. Weltweit wird zudem die Konkurrenz zwischen staatlichen und privaten Schulen beschworen. In den Lernfortschritten der Schüler unterscheiden sich die Schulformen jedoch nur minimal.
Für Hattie darf ein Lehrer kein bloßer Lernbegleiter sein, kein Architekt von Lernumgebungen (»faciliator«). Will er etwas erreichen, muss ein Lehrer sich vielmehr als Regisseur verstehen, als »activator«, der seine Klasse im Griff und jeden Einzelnen stets im Blick hat.
Viel zu viele Lehrer, kritisiert Hattie, erklärten die fehlenden Lernfortschritte mit den Schwächen ihrer Schüler: dem Mangel an Fleiß, der falschen Eignung oder der fehlenden Unterstützung des Elternhauses. Stattdessen müsse der Lehrer sich fragen, was er falsch macht, wenn seine Klasse beim Lernen nicht vorankommt.
Die Zeit

Aggression bei Schülern: Mädchen geben den Ton an
Tolerierte ihre Gemeinschaft aggressives Handeln, prügelten auch solche eher drauflos, die eigentlich friedliebend waren. Umgekehrt wurden aggressive Schüler ruhiger, wenn sie in einer Klassengemeinschaft mit hohen sozialen Ansprüchen unterrichtet wurden.
Eine besondere Rolle spielen dabei offenbar die Mädchen. Sind sie besonders streitsüchtig, verhält sich die Klasse insgesamt handgreiflicher. Die Mädchen stimmen in ihrer Meinung, was akzeptabel ist, eher überein als die Jungen. Und als homogene Gruppe haben sie größeren Einfluss.
Die weibliche Autorität kann aber auch einen entwicklungspsychologischen Grund haben: In der Pubertät orientierten sich die Mädchen eher an älteren Jungen. Die Jungen hingegen konzentrieren sich auf ihre Mitschülerinnen gleichen Alters, haben auf sie aber wenig Einfluss. Innerhalb eines Jahrgangs setze sich daher leichter die Meinung der Mädchen durch.

Agresivitatea la elevi: fetele dau tonul
În colectivele în care este tolerată agresivitatea, se bat chiar și băieții care în mod normal sunt pașnici. Băieții agresivi în schimb, devin mai liniștiți în clasele în care procesul de predare se desfășoară după standarde sociale înalte.
Se pare că un rol important îl joacă fetele. Dacă sunt certărețe, toată clasa este mai violentă. Fetele decid ce este acceptabil și au influență mai mare asupra băieților decât invers.
O posibilă explicație ar fi că la pubertate fetele se uită după băieții din clase mai mari, nefiind astfel inluențate de cei din propria lor clasă. Băieții în schimb se concentreaza asupra colegelor lor, fiind influențați de ele. Astfel în cadrul clasei, fetele sunt cele care se impun.
Spiegel

Pierce professor saves students $1 million through open education resources
“I basically sat down and, over a period of time, began to write my own text to replace the book for my Math 107 course,” he said. “I would hardly call that first version a formal textbook, but I wrote up enough content to reach the point where I didn’t need a book.” Lippman released the materials under an open license through Creative Commons, which allows anyone to republish or reuse his content as long as they give him credit.
David Lippman

Lehrergeständnisse: Kaum ein Schüler braucht später Physik
Würden Spidermans Arme der Belastung seiner Heldentaten standhalten? Wie viele Hamburger müsste der Superheld Flash essen, um so schnell wie das Licht laufen zu können? Und kann Arnold Schwarzenegger tatsächlich so entspannt aus dem Handgelenk ballern, ohne mit der Wimper zu zucken?
Meine Schüler werden später vermutlich genauso viel oder wenig von Physik brauchen und wissen, wie jeder andere Mensch auch.
Spiegel